Die verschiedenen Matratzen-Arten erklärt

Die Wahl der richtigen Matratze sollte gründlich überlegt werden. Schließlich verbringen wir viele Stunden darauf.

Wovon hängt eine gute Matratze ab? Welche ist geeignet für mein Bedürfnis?

Diese Fragen möchten wir helfen, zu beantworten.

Dazu stellen wir die bekanntesten und beliebtesten Matratzen vor.

Die Matratzen-Arten und ihre Vor- und Nachteile

Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen zeichnen sich durch viele positive Eigenschaften wie Hygienefreundlichkeit, Langlebigkeit und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit aus.

Sie eignet sich sehr gut für Allergiker, da sie ein hygienisches Schlafklima herstellt. Leicht frierende Menschen kommen hier auch auf ihre Kosten, denn durch die gute Wärmeisolation entweicht die Wärme nicht und bleibt dem Schlafenden erhalten.

matratze (2)Durch die hohe Anpassungsfähigkeit eignet sie sich zudem für unruhige Schläfer, die sich nachts sehr oft wälzen.

Der Nachteil der Kaltschaummatratze ist allerdings, dass es für Menschen, die nachts viel schwitzen, sehr unvorteilhaft ist, da die Feuchtigkeit nicht gut abtransportiert werden kann. Es kann auch passieren, dass eine frisch gekaufte Kaltschaummatratze anfangs streng nach Chemie riechen kann.

Latexmatratze

Viele Allergiker greifen auf diese Matratzenart zurück, da sie hygienisch sind und antibakteriell wirken. Bei einer regelmäßigen Pflege kann sich der Nutzer sicher sein, dass er keine unerwünschten Gäste wie Milben im Bett haben wird. Für den ausführlichen Matratzen Test klicken Sie hier. Im Gegensatz zur Kaltschaummatratze eignen sich Latexmatratzen sehr gut für Vielschwitzer, denn sie gewährleistet eine gute Luftzirkulation und damit einen guten Feuchtigkeitstransport. So entsteht kein Hitzestau und man erhält ein wohltemperiertes Schlafklima.

Beim Kauf einer Latexmatratze sollte man beachten, dass sie sehr schwer ist.

Viscoelastische Matratze

Menschen mit orthopädischen Beschwerden wie Rückenprobleme oder Gelenkschmerzen greifen sehr gerne auf diese Art der Matratze zurück. Sie passt sich nämlich hervorragend an den Körper an. Sie reagiert auf die Temperatur und verhält sich dementsprechend, d.h. dass je wärmer die Temperatur, desto weicher wird die Matratze und im Umkehrschluss wird sie härter, je niedriger die Temperatur. Dadurch wird der Körper entlastet und dies trägt zum hohen Liegekomfort bei. Allerdings kehrt die viscoelastische Matratze sehr langsam in ihre Ursprungsform zurück, sodass unruhige Schläfer lieber von ihr absehen sollten.

Die Matratze ist sehr gut wärmeisoliert und eignet sich gut für leicht fröstelnde Schläfer. Als Nachteil ergibt sich hieraus, dass stark schwitzende Menschen nicht gut damit bedient sind.

Alles in einem gehört diese Matratzen-Art auf Grund ihrer ausgezeichneten Funktionen im orthopädischen Bereich zu einer höheren Preisklasse. Dies sollte bei der Auswahl beachtet werden.

Federkernmatratze

Die meistverkauften und bekanntesten Matratzen sind Federkernmatratzen. Diese zeichnen sich durch hohe Stabilität, Langlebigkeit sowie Stützkraft aus. Zudem bietet sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Hohlräume zwischen den Federn tragen zu einer hohen Atmungsaktivität bei. Stark schwitzende Menschen sind hier also bestens bedient. Allerdings entweicht hierdurch schnell die Wärme, sodass frierende Schläfer einen Nachteil empfinden.

Die Stabilität der Matratze trägt dazu bei, dass eine optimale Stellung des Körpers gewährleistet werden kann. Selbst korpulente Menschen hält die Federkernmatratze problemlos aus.

Für Allergiker ist diese Matratze ungeeignet, denn durch die feinen Poren der Oberfläche ist keine gute Hygienefreundlichkeit gewährleistet, sodass sich Milben bilden können.